Eine starke Produktpräsentation

Stellen Sie sich vor, Sie stehen in einem Ladengeschäft und überall liegen lieblos aufeinandergestapelte Produkte auf Wühltischen herum. Erst einmal versuchen Sie sich einen Überblick zu verschaffen und finden irgendwann das Produkt, das sie gesucht haben. Ein bisschen zerknautscht sieht es aus, wie es so lieblos daliegt und auf seinen Käufer wartet. Den Preis finden Sie erst nach längerer Suche. Und wo ist eigentlich die Kasse?

Seien wir mal ehrlich – das haben wir alle schon erlebt. Wie hoch war die Wahrscheinlichkeit, dass Sie das Produkt tatsächlich gekauft haben?
Dieses Beispiel lässt sich fast eins zu eins auf den digitalen Handel übertragen. Als Händler:in ein gutes Produkt anzubieten reicht oft nicht aus – eine gute Produktpräsentation ist entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens. Und wenn ein Produkt angeklickt wird, bedeutet das noch lange nicht, dass dieses auch gekauft wird.

Eine starke Produktpräsentation kann die Conversion Rate Ihres Onlineshops maßgeblich steigern. Durch eine interessante, vielleicht sogar unkonventionelle, aber vor allem benutzerfreundliche Produktdarstellung, die die Produkte bestmöglich beschreibt und zugleich erlebbar macht, erhöht sich das Shopping-Erlebnis und es wird mehr Aufmerksamkeit auf die Produkte gelenkt. Dies wiederum erhöht die Verweildauer der Kund:innen auf der Seite, wodurch sich die Chance zum Kaufabschluss steigert und gleichzeitig die Kundenbindung gestärkt wird.

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, worauf es bei einer erfolgreichen Produktpräsentation in Ihrem Shop ankommt, und geben Ihnen einige umfassende Tipps an die Hand, mit denen Sie Ihre Produktdarstellung optimieren können. Auch möchten wir einen Ausblick auf die aktuellen Trends geben, die uns in diesem Bereich erwarten werden.  

Tipps und Tricks für Shopbetreiber:innen

Finden, was man sucht: Eine gute Usability 

Einer Online-Shop-Studie von Statista aus dem Jahr 2015 zufolge ist der erste Eindruck eines Shops einer der wichtigsten Punkte zur Erhöhung der Kaufwahrscheinlichkeit. Dieser Eindruck setzt sich zusammen aus dem Layout, der Seitenstruktur und der Usability. Ein durchdachtes Interface ist somit das Schlüsselelement für eine erfolgreiche Conversion.

Kommen wir noch einmal zurück zum eingangs erwähnten Beispiel des Wühltisches. Es kann sehr hilfreich für das eigene Business sein, von Zeit zu Zeit die Perspektive der Endkonsument:innen einzunehmen. Wie lange möchten Sie nach wichtigen Informationen wie Preisen, Rabatten, dem Warenkorb oder nach Produktinformationen suchen? Wie viele Schritte (oder Klicks) möchten Sie machen müssen, um ein Produkt in den Warenkorb legen zu können? Und wie stark beeinflusst die Produktpräsentation bewusst oder unterbewusst Ihre Kaufentscheidung? Wird das Kauferlebnis als mühselig oder sogar unangenehm empfunden, wechseln viele Interessent:innen zu anderen Shops, in denen sie sich besser aufgehoben und angesprochen fühlen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie die folgenden grundlegende Regeln beachten.

Klarheit und Übersichtlichkeit 

Es ist wichtig, auf eine Balance aus Klarheit, Übersichtlichkeit, einer guten Bedienbarkeit und dem nötigen Informationsgehalt im gesamten Shop zu achten. Das bedeutet, dass die wichtigsten Elemente wie der Warenkorb, die Produktkategorien und die Preise auf einen Blick erkennbar sein sollten. Auch Klickwege sollten möglichst einfach gehalten werden, sodass die Navigation von den Produktgruppen bis zum Produkt der Wahl nicht zu kompliziert und unübersichtlich wird. In diesem Schritt lohnt es sich, die Produktkategorisierung zu überdenken und die Produkte logisch und nicht zu komplex, also in zu viele Haupt- und Unterkategorien, zusammenzufassen. Die Kund:innen sollten einen schnellen Überblick über das im Shop angebotene Sortiment erhalten und möglichst intuitiv die richtige Produktkategorie finden. Mehr zum Thema Navigation & Usability finden Sie in diesem Blog-Beitrag.

Quelle: WEITZ

Alle Endgeräte berücksichtigen

Selbstverständlich sollte auch für die Produktdarstellung die Darstellung auf mobilen Endgeräten berücksichtigt werden. Wussten Sie übrigens, dass mittlerweile überwiegend auf mobilen Endgeräten geshoppt wird? Mehr als 37 Prozent der Deutschen nutzen im Jahr 2020 Ihr Smartphone für den Online-Einkauf. Umso wichtiger wird es also für Unternehmen, Ihre Kunden auf mehreren Plattformen erreichen zu können. Um als Shopbetreiber ein Verständnis für das Verhalten der jeweiligen Zielgruppe und der unterschiedlichen Berührungspunkte (Touchpoints) auf verschiedenen Kanälen mit dem Shop verstehen zu lernen, kann die Erarbeitung der Customer Journey sehr hilfreich sein. 

Effektiver Call-To-Action 

Um die Conversion Rate zu verbessern, ist es sinnvoll, die Nutzer:innen über gezielt eingesetzte Call-to-Action-Elemente immer wieder zum Handeln aufzufordern und sie dazu zu bewegen, schlussendlich den Bestellvorgang abzuschließen. Um negative Auswirkungen auf die Kaufbereitschaft Ihrer Kund:innen zu vermeiden, sollten die Call-To-Action-Elemente allerdings bedacht und sensibel eingesetzt werden. Zu viele Elemente, beispielsweise in Form von vermehrt auftauchenden Pop-Up-Elementen oder Warnfeldern, können dazu führen, dass die Nutzer:innen sich bedrängt fühlen. Dies lässt in vielen Fällen die Kaufbereitschaft sinken. 

Intelligente Suchfunktion

Auch bei der Suchfunktion lohnt es sich, Ihren Kund:innen eine möglichst intelligente Lösung anzubieten, damit das Shopping-Erlebnis noch komfortabler wird. So sollte die Suchfunktion im besten Fall die Möglichkeit zur Freitextsuche beinhalten, damit – ähnlich wie in den gängigen Suchmaschinen Ihres Browsers – durch die Eingabe von Schlagworten passende Suchergebnisse angezeigt werden.  

Das Auge kauft mit: Eine ansprechende Produktdarstellung

Kommen wir nun zum visuellen Teil. Hochwertige Bilder sind fundamental wichtig für die Wahrnehmung eines Produkts und haben große Auswirkungen darauf, ob es als positiv oder negativ empfunden wird. Dabei ist es unerheblich, um welche Art Produkt es sich handelt. Ein sehr wichtiger Aspekt sind dabei gute, hochauflösende Produktbilder, die das Produkt von seiner besten Seite zeigen. Unprofessionell fotografierte, unscharfe oder verpixelte Fotos wirken da kontraproduktiv und vermitteln im schlimmsten Fall sogar den Eindruck, dass die Produkte nicht hochwertig sind.

Mit Hilfe einer optisch ansprechenden Darstellung und einer professionellen Produktfotografie, die den Gegenstand in mehreren Ansichten, verschiedenen Blickwinkeln und auch im Detail zeigt, können Sie Ihren Kund:innen ein Gefühl für das Produkt geben und es erlebbar machen. Je nach Produktart macht es auch Sinn, dieses in “Aktion”, also bei einem Kleidungsstück beispielsweise in Form eines Tragebildes, darzustellen. Wenn Sie diese Darstellungsformen bei Ihren Produkten berücksichtigen, können Sie dem Einkaufs-Erlebnis im stationären Handel so nahe wie möglich kommen. Mit kleinen Tricks und etwas Kreativität lassen sich die Produkte auch mit interessanten, liebevollen Details aufwerten und perfekt in Szene setzen.

Quelle: Rawbite

Etwas aufwändiger, aber sehr wirkungsvoll, ist es zudem, wenn Sie für Ihre Produkte 360-Grad-Ansichten, 3D-Modelle oder professionelle Produktvideos erstellen.

Eine Investition in eine hochwertige Ausstattung (Kamera, Fotostudio, Bildbearbeitungsprogramme etc.) oder ein professionelles Fotoshooting kann sich für Ihr Geschäft lohnen.

Eine gute Produktbeschreibung

Für eine starke Produktpräsentation sollte nicht nur auf eine ansprechende visuelle Darstellung, sondern auch auf die inhaltliche Qualität der Produktbeschreibungen geachtet werden. Hier ist Storytelling das Zauberwort. Je nach Produktart kann es sich lohnen, nicht nur die rein technischen Informationen abzubilden, sondern den Kund:innen das Produkt auch mit kreativen Inhalten, die vielleicht sogar eine kleine Geschichte erzählen, näher zu bringen. Die Marke wird so erlebbar und die Kauflust kann gesteigert werden.

Quelle: Eigene Darstellung und K&U – Die Weinhalle

In erster Linie sollte bei der Produktdarstellung aber auf Anschaulichkeit und Verständlichkeit geachtet werden. Achten Sie gleichzeitig auch darauf, die wichtigsten Informationen zum Produkt übersichtlich und schnell erfassbar darzustellen. Hier bietet sich die Auflistung der wichtigsten Features in Tabellenform oder in Stichpunkten an.
Auch den Überschriften im Inhalt sollte Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn sie haben die Funktion, die Betrachter:innen einzufangen, Spannung zu erzeugen und ins Thema zu einzuführen.

 Um das Ranking Ihrer Seite auf den Suchmaschinen zu erhöhen, sollten Sie Ihre Texte auch im Hinblick auf SEO optimieren. Dasselbe gilt für das Design Ihres Onlineshops. Mit diesen 6 Design-Tipps verbessern Sie Ihre Sichtbarkeit auf Google & Co.

Produkte hervorheben

Neben der optimalen Darstellung aller Produkte in Ihrem Shop kann es sich lohnen, einzelne Produkte, Produktserien oder Produktkategorien hervorzuheben und diese mit weiteren Inhalten (zum Beispiel auf einer Landingpage oder Markenseite) noch einmal gesondert im Detail zu präsentieren. Die Interessent:innen haben so die Möglichkeit, Ihr Warenangebot noch besser kennenzulernen und ein stärkeres Gefühl für Ihre Produkt und die Marke zu aufzubauen. 

Quelle: Prange Schuhe

Wirklich perfekt umgesetzt ist dies immer wieder bei den Produkten von Apple zu sehen. Durch die einzigartige Darstellung werden die Betrachter:innen förmlich in die Seite gezogen und so für die Produkte des Herstellers begeistert. 

Für weniger große Shopbetreiber muss es selbstverständlich nicht immer derart aufwändig und technisch komplex sein. Dennoch kann jeder Onlineshop auch mit weniger Budget die Darstellung der Produkte in dieser Hinsicht optimieren. Werden Sie kreativ und verschaffen Sie Ihren Kund:innen einen möglichst realistischen, greifbaren Eindruck von den im Shop angebotenen Produkten.

Verbindungen schaffen 

Integrieren Sie Cross-Selling-Elemente in Ihre Marketingstrategie und bilden Sie zusätzlich zum betrachteten Produkt auch ähnliche oder zum Artikel passende Angebote ab. Dies gibt Ihrer Zielgruppe zusätzliche Inspiration und erhöht messbar die Verkaufseffizienz.

Weitere Verknüpfungen können Sie schaffen, indem Sie auch über Ihren Onlineshop hinaus denken und weitere Kanäle und Plattformen einbeziehen, auf denen Sie Ihr Sortiment bewerben können. Bilden Sie beispielsweise Ihre Produkte auch in den gängigen Social-Media-Kanälen ansprechend und in Aktion ab. Seit ein paar Jahren hat Instagram auch in Deutschland eine integrierte Shopping-Funktion, in denen den Betrachter:innen direkt die zum Produkt gehörigen Preise und Produktinformationen angezeigt werden. Diese können dann über einen Link zum Shop käuflich erworben werden. Nutzen Sie die Chance dieses mächtigen Tools, denn die Anzahl der aktiven Social-Media-Nutzer:innen steigt kontinuierlich an. 

Quelle: Maisons du monde

Eine weitere Möglichkeit der Social-Media-Integration ist beispielsweise die Einbindung einer Bildergalerie aus Instagram in Ihren Onlineshop. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Follower aktiv einzubeziehen und Posts von User:innen einzubinden, auf denen die Produkte aus Ihrem Shop abgebildet sind. Diese werden dann mit den zugehörigen Informationen und einem Link zur Produktdetailseite erweitert. 

Quelle: all4golf

Transparent bleiben

Damit Ihre Kunden sich in Ihrem Onlineshop sicher und wohl fühlen, zählt neben der Präsentation der zum Kauf angebotenen Produkte selbstverständlich auch die übersichtliche Darstellung der allgemeinen Shop-Informationen, wie Kontaktmöglichkeiten, Zahlungs-und Versandarten, Rücknahmebedingungen etc. 

Auch der Warenkorb sollte auf jeder Seite gut auffindbar sein und den Nutzenden ein Feedback geben, sobald ein Produkt in den Warenkorb gelegt wird. Ebenso sollten Ihre Kund:innen stets Rückmeldungen über laufende Vorgänge erhalten, wie zum Beispiel Informationen über die Artikelverfügbarkeit. Sind Sie in diesen Bereichen nicht konsequent transparent, wird schnell der Eindruck eines unseriösen Shops vermittelt.

Schaffen Sie so viel Transparenz wie möglich und geben Sie Ihren Kunden somit ein sicheres Gefühl beim Onlinekauf. 

Trends und Zukunftsperspektiven

Abschließend möchten wir Ihnen noch ein paar Perspektiven aufzeigen, in die sich die Produktdarstellung zukünftig bewegen wird. Der Grundgedanke aller Entwicklungen ist, sich mit Hilfe neuer Technologien und innovativen Darstellungsformen immer weiter an das reale Shopping-Erlebnis im stationären Handel anzunähern und die Produkte noch erlebbarer zu machen. 

Moving Images, interaktive Produktbilder und 3D

Starre, undynamische Produktdarstellungen werden mehr und mehr der Vergangenheit angehören. Der Trend geht hin zu Bewegtbildern, Animationen und 3D-Ansichten, die teilweise sogar eine Interaktion mit den Nutzer:innen ermöglichen. Diese Darstellungsformen vertiefen das Verständnis für das Produkt, nähern sich an den Einkauf im stationären Laden an und vermitteln ein noch realeres, greifbareres Gefühl für das Produkt.Als stetig wachsender Trends sind beispielsweise VR (Virtual Reality) und AR (Augmented Reality) zu nennen.

Quelle: Freeletics

Surreale Objektfotos

Surreale Objektfotos sind ein noch sehr unkonventioneller, kreativer Ansatz, um Produkte von einer ganz neuen Seite zu präsentieren. Diese Darstellung hat eine beinahe hypnotische Wirkung, wodurch es den Nutzer:innen ermöglicht wird, tief in die Produktwelt einzutauchen und diese noch bewusster zu erleben. Diese Darstellung benötigt ein gewisses Maß an Mut zur Ausgefallenheit und passt daher sicherlich nicht zu jedem Produktangebot. Darüber hinaus ist die Konzeption und Umsetzung dieser Visualisierung in professionelle Hände abzugeben.

Quelle: Rimowa

Für noch mehr Inspiration zum Thema UI/UX-Trends 2021 schauen Sie sich gerne auch unseren Blog-Beitrag zum Thema an!

Fazit

Egal, ob Sie Ihre Produktdarstellung innovativer und zukunftsorientierter aufbereiten oder ob sie die konventionelle Darstellungsform verfolgen: Eine gute Produktdarstellung ist und bleibt eines der wichtigsten Themen für eine starke Conversion Ihres Online-Geschäfts.

Auch wenn der “klassische” Einstieg über die Startseite wichtig ist und auch dort alle Produktdarstellungen und Kategorie-Einstiege ansprechend aufbereitet und gepflegt werden sollten, so gelangen Ihre Kund:innen vermehrt auch über Suchmaschinen oder andere Kanäle (Marktplätze, Social Media usw.) direkt auf die Produktdetailseite. Wer Interessent:innen zu Käufer:innen machen möchte, der sollte im gesamten Onlineshop und darüber hinaus auf einen starken, marken-orientierten Auftritt aller Produkte achten und sein Warenangebot möglichst greifbar machen.

Für einen langfristigen Erfolg ist es darüber hinaus wichtig, immer wieder die individuelle Herangehensweise zu hinterfragen und auch mal etwas Neues auszuprobieren. Auch der gelegentliche Blick in neue Trends und Technologien schadet nicht, um sich aus der Masse an Produkten und Onlineshops abzuheben.

Joana Saba

UI/UX-Design, Kommunikationsdesign

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