FOYOS: High-End-Werkmöbel finden ihre digitale Bühne
Key Facts
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Shopware-Version: Shopware 6.7.10.1
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Branche/Kategorie: Premium-Möbel & Design, Handwerk & Lifestyle für Endverbraucher (D2C)
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Markenübersicht: Foyos GmbH – Gründung für modulare High-End-Werkmöbel im Wohnbereich-Niveau.
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Features: Modulare System-Konfigurator-Logik, klassische und Detail-Listings zugunsten einzelner Erlebniswelten
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Technische Merkmale: Komfortable und einfache Pflege im Backend, flexible und updatefähige Erweiterung mit Standard- und Bordmitteln
Mit Co-Creation und intelligentem Konfigurator zum digitalen Premium-D2C-Erfolg
Der Verkauf von hochpreisigen, modularen Premium-Möbeln ohne physische Showrooms erfordert massiven digitalen Vertrauensaufbau. In einer engen Co-Creation-Phase haben wir für das Startup Foyos einen hochästhetischen Shopware-6-Onlineshop mit intelligentem Produktkonfigurator entwickelt. So ist uns ein erfolgreicher Direct-to-Consumer (D2C) Markteintritt gelungen, der das physische Produkterlebnis digital zu 100 % kompensiert.
Herausforderung: Komplettes Startup-Szenario: Keine digitale Infrastruktur, erklärungsbedürftige und hochpreisige Modul-Möbel, reiner D2C-Vertrieb
Lösung: Agiles Co-Creation-Setup (Branding & Tech), Entwicklung eines intuitiven Möbel-Konfigurators, UX-Fokus auf Materialität
Ergebnis
Digitales Premium-Aushängeschild, skalierbare Content-Architektur, erfolgreicher Markteintritt
Ausgangssituation und Problem
„We blur the line between workspace and living“ – unter dieser Vision entwickelte Foyos-Gründer Paul Gummert gemeinsam mit dem Berliner Designer Mark Braun ein völlig neues Möbelsystem: Werkmöbel auf absolutem Wohnzimmer-Niveau, gefertigt aus kompromisslos hochwertigen Materialien wie Eiche, Edelstahl, Naturstein und farbigem Valchromat.
Als Foyos an uns herantrat, barg die Ausgangslage für den digitalen Vertrieb enorme Herausforderungen:
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Keine digitale DNA: Es gab zu Beginn keine fertige Briefing-Grundlage, keine Fotos und keine Renderings – wir starteten nur mit Skizzen und einem groben Konzept.
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Reiner D2C-Vertrieb: Ohne ein bestehendes Händlernetz oder physische Showrooms musste die Website als alleiniger Verkaufs- und Touchpoint fungieren.
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Die Vertrauens-Hürde: Die digitale Plattform musste blindes Vertrauen für ein hochpreisiges Investitionsgut aufbauen und die Kaufentscheidung allein tragen.
Zielsetzung des Projekts
Unsere Aufgabe als E-Commerce-Agentur war es, dem physischen Produkt ein digitales Zuhause zu geben, in dem man die Wertigkeit spürt, noch bevor man bestellt. Konkret haben wir folgende Ziele definiert:
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Parallele Entwicklung der Brand Voice und Content-Architektur während der technischen Entstehung.
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Übersetzung der hochkomplexen Modularität der Möbel in eine intuitive, digitale Nutzerführung.
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Aufbau einer zukunftssicheren, updatefähigen IT-Architektur, die dem Startup organisches Wachstum ermöglicht.
Lösung und Architektur
Um die extremen konzeptionellen und technischen Anforderungen zu vereinen, setzten wir auf eine enge, dreiseitige Co-Creation zwischen Foyos, der Branding-Agentur ooniyo (verantwortlich für visuelle Assets) und uns als digital.manufaktur (dmf).
Als technologische Basis wählten wir Shopware 6. Unsere Architektur-Strategie war dabei klar definiert: Im Frontend haben wir das System hochgradig individualisiert, um der Ästhetik der Premium-Möbel gerecht zu werden. Im Backend hingegen arbeiteten wir konsequent mit nativen Bordmitteln und sauberen Erweiterungen. Diese Trennung hält das System für unseren Kunden schlank, garantiert maximale Performance, sichert die Updatefähigkeit für die Zukunft und hält die Folgekosten für das Startup gering.
Umsetzung
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Die Website als digitale Bühne: Wir haben klassische E-Commerce-Elemente wie „Slider-Chaos“ oder aggressive Rabattbanner komplett verbannt. Stattdessen dominieren in unserem Design Klarheit, Rhythmus und viel digitaler Raum, um der Materialität der Möbel die volle Wirkung zu überlassen (wenig Text, viel Haltung).
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Erlebniswelten statt Kataloge: Anstelle starrer Produktlistings haben wir eine Struktur entwickelt, die die Systemlogik von Foyos (The Bench, The Wall, The Corpus) als kombinierbare Module greifbar macht, ohne die Nutzer visuell zu überfordern.
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Intelligente Konfigurator-Logik: Die enorme Varianz an Materialien und Modulen haben wir in einem intuitiven Klickverlauf gebündelt. Nutzer können ihr Wunschsystem Schritt für Schritt zusammenstellen, behalten Abhängigkeiten im Blick und erhalten von unserem Konfigurator Echtzeit-Feedback zu Materialien und Preisen.
Ergebnisse und KPIs
Aus einer reinen Vision haben wir ein digitales Aushängeschild geschaffen, das die Philosophie von Foyos – Qualität, Anspruch und Verlässlichkeit – perfekt nach außen transportiert.
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Erfolgreicher D2C-Launch: Das Startup konnte seine Premiumprodukte direkt und ohne Zwischenhändler im Markt platzieren.
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Digitale Souveränität: Foyos hat von uns nicht nur einen performanten Webshop erhalten, sondern eine visuelle Grammatik und eine fest etablierte Content-Architektur.
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Skalierbarkeit: Dank unseres modularen Aufbaus im Backend kann das System über lange Zeit organisch mit neuen Features, Produkten und Märkten wachsen.
Learnings und Best Practices
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D2C im Premiumsegment verzeiht keine UX-Fehler: Wenn der physische Showroom fehlt, muss der Onlineshop die Materialität und Hochwertigkeit kompensieren. Wir haben gelernt, dass aggressive Sales-Elemente hier stören; Weißraum, erstklassige Renderings und klare Typografie bauen das nötige Vertrauen auf.
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Co-Creation beschleunigt den Markteintritt: Startups müssen Technik, Branding und Content oft zeitgleich entwickeln. Unser agiles Co-Creation-Setup zwischen uns, dem Kunden und der Design-Agentur verhinderte Silos und verkürzte die Time-to-Market drastisch.
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Konfiguratoren sind die besten Verkäufer: Erklärungsbedürftige, modulare Systeme überfordern Nutzer in Standard-Dropdowns. Unsere Erfahrung zeigt: Ein visueller, geführter Konfigurator mit Tooltips nimmt die Komplexität und steigert die Conversion-Bereitschaft für hochpreisige Güter enorm.
FAQ - D2C & Produktkonfiguratoren in Shopware 6
Der digitale Vertrauensaufbau ist für uns der Schlüssel. Wir erreichen dies durch kompromisslos hochwertige Visuals (3D-Renderings, Detailaufnahmen von Materialien), eine extrem saubere User Experience (UX), transparente Preisgestaltungen im Konfigurator und den gezielten Einsatz von Content Commerce (z. B. Hintergrundgeschichten zum Design und zur Fertigung).
Shopware 6 bietet uns durch seinen API-first-Ansatz die Flexibilität, das Frontend völlig frei zu gestalten. Wir können einen komplexen Konfigurator als maßgeschneiderte Vue.js- oder React-Anwendung im Frontend bauen, der über Schnittstellen nahtlos mit der Standard-Warenkorb- und Produktlogik im Shopware-Backend kommuniziert.
Co-Creation bedeutet, dass wir das E-Commerce-Projekt nicht starr nach einem fertigen Lastenheft abwickeln. Stattdessen erarbeiten wir gemeinsam mit dem Kunden und externen Branding-/Design-Agenturen die Marke, die Sprache und die Technologie parallel und agil in gemeinsamen Sprints. Das ist besonders für Startups essenziell, die ihre Markenidentität gerade erst formen.
Fazit
Das Projekt Foyos beweist eindrucksvoll, dass E-Commerce bei uns nicht generisch sein muss. Wenn ein mutiges Startup-Konzept auf unsere Expertise in Shopware 6 trifft, entstehen digitale Plattformen, die weit mehr sind als reine Bestellformulare. Egal ob Materialität, Haptik oder Konfiguration: Die Plattform übersetzt die hohe Wertigkeit der Möbel nahtlos in den digitalen Raum – und schafft so die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen D2C-Vertrieb. Foyos besitzt nun ein digitales Fundament, das ebenso modular und hochwertig ist wie die Werkmöbel selbst.
