Wie Camping Factory durch eine Shopware 6 Migration Performance steigerte und Mobile-First umsetzte

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Der auf Shopware 5 basierende Onlineshop von Camping Factory stieß in puncto Performance, Skalierbarkeit und mobiler Nutzerführung an seine Grenzen. Durch ein agiles Replatforming auf Shopware 6 mit konsequentem Mobile-First-Fokus konnten wir den Shop in nur drei Monaten komplett neu aufsetzen – was den Google Lighthouse SEO-Score auf 100 katapultierte und den Grundstein für die Internationalisierung legte.

Key Facts

  • Shopware-Version: Shopware 6 
  • Branche/Kategorie: Campingausrüstung und Zubehör (B2C/ B2B)
  • Markenübersicht: Camping Factory – führender Onlineshop für Campingbedarf
  • Features: Verfügbarkeitsampel für sofortige Sichtbarkeit von Lieferzeiten, DMF-Menüplugin zur besseren und übersichtlicheren Darstellung der vielen Kategorien
  • Technische Merkmale: Shopware 6 in Kombination mit ECOM Express

Projektübersicht

  • Kunde: Camping Factory (Autoteile Immler)
  • Branche: E-Commerce / Camping- & Caravaning-Ausrüstung
  • Plattform: Shopware 6
  • Herausforderung: Veraltete SW5-Architektur, knappe Deadline (3 Monate), sehr hoher mobiler Traffic (70 %)
  • Lösung: Mobile-First-Migration, neues CI/Design, ERP-Integration, KPI-Dashboards
  • Ergebnis: Lighthouse SEO-Score 100, Sichtbarkeitsindex verdoppelt, Conversion Rate deutlich gesteigert

Ausgangssituation und Problem

Als führender digitaler Fachhändler für Caravaning- und Camping-Ausrüstung verzeichnete Camping Factory eine zunehmend mobile Kundschaft – rund 70 % der Nutzer griffen über Smartphones auf das Angebot zu. Das bestehende Shopware 5 System konnte dieses veränderte Nutzerverhalten weder technologisch noch performant optimal abdecken.

Typische Herausforderungen in dieser Phase:

  • Veraltete Infrastruktur, die weiteres Wachstum und Internationalisierungspläne blockierte

  • Suboptimale mobile User Experience (UX), die Conversion-Potenziale liegen ließ

  • Ein extrem enges Zeitfenster, da das Replatforming samt Re-Design den laufenden Betrieb nicht gefährden durfte

Zielsetzung des Projekts

Das übergeordnete Ziel war die Schaffung einer modernen, hochperformanten und skalierbaren E-Commerce-Plattform. Konkret mussten folgende Punkte erreicht werden:

  • Vollständige Datenmigration und Livegang innerhalb von nur 3 Monaten

  • Einführung eines konsequenten Mobile-First-Designs inkl. neuer Corporate Identity

  • Nahtlose Anbindung an das bestehende ERP-System

  • Signifikante Steigerung der Suchmaschinensichtbarkeit und der Performance-Metriken

Lösung und Architektur

Um die strenge dreimonatige Deadline zu halten, setzten wir auf ein hochgradig pragmatisches und lösungsorientiertes Umsetzungskonzept.

Wir gestalteten die Architektur von Shopware 6 von Grund auf nach dem Mobile-First-Prinzip. Anstatt ein Desktop-Design für Smartphones zu verkleinern, konzipierten wir Navigation, Checkout und Produktseiten primär für die 70 % der mobilen Nutzer und skalierten diese erst im zweiten Schritt für den Desktop. Um den Erfolg messbar zu machen, entwickelten wir maßgeschneiderte KPI-Dashboards, die dem E-Commerce-Team datenbasierte Optimierungen im laufenden Betrieb ermöglichen.

Umsetzung

  • Datenmigration & ERP-Anbindung: Sämtliche Produktdaten, Kunden- und Bestellhistorien aus Shopware 5 wurden von uns vollständig in Shopware 6 migriert. Parallel realisierten wir die nahtlose Anbindung an das ERP-System, um Bestände und Bestellabwicklungen zu automatisieren.

  • Neues Design & CI: Wir passten die neuen Shopware-Templates an die aufgefrischte Corporate Identity an und programmierten sie mit Fokus auf eine intuitive Benutzerführung.

  • Performance- & SEO-Optimierung: Im Code der Templates achteten wir penibel auf schnelle Ladezeiten und saubere semantische Strukturen. Alle Alt-URLs wurden von uns sauber weitergeleitet, um bestehende Rankings zu sichern und aufzubauen.

Ergebnisse und KPIs

Wir schlossen das Projekt exakt im Zeitplan von drei Monaten ab und lieferten sofort messbare Erfolge in der Nutzerinteraktion und Sichtbarkeit.

  • Bestnote für SEO: Der Shop erreicht im strengen Google Lighthouse Audit den maximalen SEO-Score von 100.

  • Verdoppelte Sichtbarkeit: Der SEO-Sichtbarkeitsindex stieg vom Startwert 0,33 auf rund 0,6 an.

  • Steigerung der Conversion Rate: Die optimierte mobile Nutzerführung und das moderne Design führten zu spürbar mehr Bestellungen.

  • Höheres Engagement: Die Verweildauer im Shop und die Interaktionen stiegen im Vorjahresvergleich deutlich an.

«Wir haben uns aufgrund des pragmatischen Umsetzungskonzepts für die digital.manufaktur entschieden und wurden nicht enttäuscht. In nur drei Monaten Projektlaufzeit haben wir die Migration und den Relaunch unseres Webshops auf Shopware 6 abgeschlossen. Die Zusammenarbeit war auch in Phasen mit hohem Zeitdruck stets lösungsorientiert und partnerschaftlich. Bei der Umsetzung konnte unser Team Hand in Hand mit dem dmf-Team arbeiten. Mit dem Ergebnis, einem performanten und benutzerfreundlichen Onlineshop nach aktuellen Standards, sind wir sehr zufrieden und nutzen ihn bereits als Plattform für unsere Wachstumsaktivitäten wie die Internationalisierung.»
Stefan Dreyer
Head of E-Commerce, Autoteile Immler & Camping Factory

Zitat

Learnings und Best Practices

  • Mobile-First ist keine Option, sondern Pflicht: Bei Zielgruppen mit 70 % Mobile-Anteil muss das Re-Design zwingend auf dem Smartphone beginnen. Alles andere kostet Conversion Rate.

  • Kurze Time-to-Market erfordert Pragmatismus: Eine Migration in nur drei Monaten gelingt nur, wenn Händler und Agentur partnerschaftlich Hand in Hand arbeiten und sich auf Kernfunktionen (MVP-Gedanke) fokussieren, anstatt sich in Details zu verlieren.

  • Datenbasiertes Monitoring nach dem Livegang: Individuelle KPI-Dashboards sind entscheidend, um den Erfolg der neuen Plattform ab Tag 1 zu messen und gezielte Nachjustierungen (z. B. im Checkout) vorzunehmen.

FAQ: Shopware 6 Migration & Mobile Commerce

Ja, wenn ein pragmatisches Umsetzungskonzept verfolgt wird. Voraussetzung ist eine enge, agile Zusammenarbeit zwischen Agentur und Händler, eine saubere Vorbereitung der Produktdaten und der Fokus auf die wirklich geschäftskritischen Funktionen für den ersten Livegang.

Ein Score von 100 erfordert technisch saubere Templates (Mobile-First), extrem schnelle Ladezeiten (Performance-Hosting), eine fehlerfreie semantische HTML-Struktur, komprimierte Bilder (z.B. WebP) und ein sauberes URL- bzw. Redirect-Management.

Da in den meisten B2C-Branchen (wie im Camping-Segment) mittlerweile über 70 % des Traffics über Smartphones generiert wird, entscheidet die mobile Usability maßgeblich über die Conversion Rate. Zudem bewertet Google Websites primär nach ihrer mobilen Version (Mobile-First-Index).

Fazit

Die rasante Migration von Camping Factory beweist, dass ein strategischer Wechsel von Shopware 5 auf Shopware 6 auch unter hohem Zeitdruck extrem erfolgreich sein kann. Durch den kompromisslosen Mobile-First-Ansatz, die tiefe ERP-Integration und weitreichende SEO-Maßnahmen verfügt das Unternehmen nun über einen performanten Shop mit einem Lighthouse-Score von 100. Diese solide technologische Basis dient Camping Factory nun als starkes Fundament für die weitere Skalierung und Internationalisierung.

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