dmf im HAZ-Interview: Lokales Onlineshopping

“Wie wird sich Hannovers Innenstadt durch den steigenden Einfluss des Onlinehandels verändern?” Diese Frage hat sich die Hannoversche Allgemeine Zeitung gestellt und in einem Expertengespräch mit dmf-Geschäftsführer Sebastian Maurer und dem App-Entwickler Ari Berzenjie diskutiert.

Lokale Händler können vom E-Commerce profitieren.

Das Einkaufsverhalten der Kunden ändert sich weltweit. Viele lokale Einzelhändler fürchten den steigenden Wettbewerb durch den Onlinehandel und den daraus resultierenden Preiskampf. Allerdings bieten die modernen technologischen Möglichkeiten dem stationären Geschäften auch zahlreiche neue Chancen.

„Händler sind seit jeher Experten in ihrem Bereich. Sie wissen am besten, was die Kunden wollen, können Trends erspüren und müssen daher den digitalen Wandel nicht fürchten, sondern gestalten“, so Sebastian Maurer, Gründer und Geschäftsführer der digital.manufaktur im HAZ-Interview. Etablierte Hannoversche Unternehmen zeigen bereits, wie dieser Weg aussehen kann.

So überzeugt beispielsweise der neue Onlineshop des Schuhgeschäfts GISY auf allen Endgeräten und setzt neue Trends dank der modernen PWA-Technologie. Auch das Traditionsunternehmen WEITZ weiß den digitalen Wandel für sich zu nutzen: Mit der Verzahnung von Online und Offline verbindet das Unternehmen die Vorteile beider Welten miteinander und schafft auf diese Weise einen Mehrwert für seine Kunden.

WEITZ nutzt die Chancen der Digitalisierung mit der Verzahnung von Online- und Offline-Angeboten.
WEITZ nutzt die Chancen der Digitalisierung mit der Verzahnung von Online- und Offline-Angeboten.

Mehrere Studien belegen, dass immer mehr Kunden sich zunächst im Internet informieren, etwa über Preise oder Bewertungen anderer Kunden, bevor sie in stationären Geschäften einkaufen. Die Quote ist zuletzt wegen der verstärkten Handynutzung von 64 auf bis zu 83 Prozent gestiegen. „Früher haben Händler einen Onlineshop nur betrieben, weil es irgendwie sein muss“, sagt Sebastian Maurer, „Heute wissen die meisten, dass sie nur so neue Zielgruppen erschließen können – und sie so im Zweifel auch in den Laden locken.“

Neben dem Onlineshop gibt es hierfür auch ganz neue Ansätze – z.B. die App “BLVRD” von Ari Berzenjie. Der Ansatz: Kunden müssen ihren Wunschartikel nicht mehr in einzelnen Läden suchen, sondern können sich in der App stadtweit anzeigen lassen, in welchen stationären Geschäften es genau diesen Artikel gibt.

Lokale Einzelhändler haben also heute verschiedenste Möglichkeiten, von der Digitalisierung zu profitieren – vom klassischen Onlineshop über neue Apps wie BLVRD bis hin zu modernen Lösungen wir PWA. 

Das ganze Gespräch können Sie hier nachlesen: Zum HAZ-Artikel

Ann-Katrhin Hofmann

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